Müllverbrennungsanlagen

Moderne Müllverbrennung mit Blick auf die Umwelt – Reduzierung von Emissionen auch im Abwasserbereich

Innerhalb der Rauchgasreinigung einer Müllverbrennung erfolgt die mehrstufige Schadstoffabtrennung durch trockene, quasitrockene und nasse Verfahren. Die Reduzierung von HClSO2HF und Schwermetallen inkl. Hg erfolgt in mehrstufigen Wäschern, wobei die Wertstoffrückführung von Säure oder Gips industrielle Stoffkreisläufe schließen kann.

Während die saure und alkalische Wäsche als Standardverfahren gewertet werden können, erfordern Inhaltsstoffe wie Quecksilber spezielle Technologien. Um die aus der Müllverbrennung anfallenden Reststoffströme zu minimieren, rücken Verfahren wie beispielsweise das 3R-Verfahren zur Filterstaublaugung in den Vordergrund.

Unser Leistungsspektrum bewegt sich von der gezielten Quecksilberabtrennung über die Behandlung der Schwermetalleluate bis zur mehrstufigen Behandlung von Wäscherabläufen. Dabei werden verfahrenstechnische Teilprozesse wie CO2-Strippung, Schwermetallfällung/Neutralisation, Nachfällung mittels TMT, Sedimentation, Ammon- iumreduzierung, Polishing (Filtration, Aktivkohle und Ionentauscher) sowie Schlammentwässerung zur Anwendung gebracht.

Durch den vorgelagerten thermischen Prozess spielt dabei immer die Temperaturführung der Abwässer zur Einhaltung der geforderten Grenzwerte und zur Minimierung von Gips-/Calcitscaling in der Anlage eine wesentliche Rolle.

Wir bieten die Planung, Beschaffung, Lieferung und Montage sowie Supervision und Inbetriebnahme/Dokumentation der kompletten Nassstrecke einschließlich Schlammbehandlung an.

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10.03.2017